Monero-Mitgründer „Fluffypony“ wegen 378 Betrugsvorwürfen angeklagt

Monero-Mitgründer „Fluffypony“ wegen 378 Betrugsvorwürfen angeklagt

Gegen den ehemaligen Chefentwickler und Mitgründer der Kryptowährung Monero (XMR), Riccardo “Fluffypony” Spagni, wurde von den südafrikanischen Behörden Anklage wegen Betrugs erhoben.

  • Die südafrikanische Regierung gab am 2. Juni bekannt, dass sie den Monero-Mitgründer Riccardo Spagni, auch bekannt als „Fluffypony“, des Betrugs und der Fälschung von Rechnungen in 378 Fällen angeklagt hat.
  • Die Behörden werfen Spagni Betrug in einer Höhe von 1.5 Millionen südafrikanischen Rand, rund 90.000 Euro, vor.
  • Er wird verdächtigt, fingierte Rechnungen gestellt zu haben, auf denen er die Bankkontoinformationen und die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer seiner eigenen Firma angegeben hatte.
  • Den Gerichtsakten zufolge hat Spagni die Rechnungsbeträge zudem künstlich erhöht, um so noch mehr Geld erbeuten zu können.
  • Spagni war von US-Behörden bei einer Zwischenlandung in Nashville, Tennessee am 2. August 2021 verhaftet worden.
  • Laut einem Bericht vom 2. Juni 2022 hat Spagni sein Recht auf eine Auslieferungsanhörung in den Vereinigten Staaten nicht wahrgenommen.
  • Stattdessen hat er das US-amerikanische Gericht aufgefordert, seine Überstellung nach Südafrika zu beschleunigen.
  • Vom Prozess in Südafrika verspricht sich “Fluffyponny” möglicherweise ein milderes Strafmaß.
  • Der Mitbegründer und frühere Hauptentwickler der auf anonymen Zahlverkehr spezialisierten Kryptowährung Monero (XMR) war bereits im Dezember 2019 aus dem Projekt ausgeschieden.

   

Quelle

Updated: 04.06.2022 — 18:35

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